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Hier finden Sie eine Übersicht aller Neuigkeiten und brandaktuelle Sonderangebote im und rund um das Thema Internet.



Ein Sonderangebot, früher auch Ausnahme-Angebot, nennt man Ware, die zu einem besonders günstigen Preis angeboten wird. Wegen ihres extrem knapp kalkulierten Verkaufspreises – im Grenzfall eines Untereinstandspreises oder „Verlustpreises“, der keine positive Handelsspanne erzielt – werden Sonderangebotsartikel nur eine begrenzte Zeit lang (oft im Rahmen des Saisonschlussverkaufs) angeboten oder für einen bestimmten Kundenkreis (z. B. Inhaber einer Kundenkarte) oder in Verbindung mit dem Kauf anderer, normal oder sogar hoch kalkulierter Artikel oder zu Zeiten geringer Nachfrage (z. B. Preisnachlässe in der happy hour, günstige Wochenendetickets bei Transportgesellschaften oder Regenschirme in einer Hitzeperiode) oder für verderbliche Waren kurz vor Eintritt des Verderbs (z. B. Obst und Gemüse vor Ladenschluss oder vor Wochenmarkt-Schließung). Mit Sonderangeboten selbst kann ein Verkäufer regelmäßig keinen Gewinn erzielen. Der betriebliche Erfolg beruht auf der vom Verkäufer angewandten Mischkalkulation, d. h. auf dem Angebot anderer, höher kalkulierter, preislich nicht reduzierter Kompensationsartikel. Sonderangebote können auch konzentriert in einem sog. Off Price Store als besonderer Betriebsform des Einzelhandels angeboten werden, dessen Sortiment weitgehend aus Auslauf- und/oder Überschussware besteht. Sonderangebote stellen ein vorzügliches Instrument des psychologischen Handelsmarketings dar, um Aufmerksamkeit für den Laden zu wecken, Verbundkäufe auszulösen oder Platz im Lager zu schaffen (Ausräumen von Ladenhütern, saisonalen Produkten). Sonderangebote werden im Einzelhandel meist an publikumswirksamen innerbetrieblichen Standorten platziert, etwa im Eingangsbereich, in „Stolperkörben“ oder an den Stirnseiten einzelner Regale (Gondelkopf). Auch werden Sonderangebote auffällig beworben, weil ihre Ankündigung den Schluss auf ein insgesamt preisgünstiges Sortiment auszulösen vermag.

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Jedoch hat wie immer im Leben jede Medaille 2 Seiten:
Ein Rabatt erweckt beim Kunden oft den Eindruck, er könne ein hochwertiges Produkt zu einem für ihn günstigen Preis erwerben. Dies ist allerdings bei weitem nicht immer so, denn der tatsächliche Warenwert bleibt dem Käufer verborgen. Stattdessen orientiert er sich am so genannten Stattpreis, von dem der Rabatt abgezogen wird. Unseriöse Händler nutzen dies aus, indem sie vorsätzlich überhöhte Preise (sog.Mondpreise) ansetzen, um auf diese dann scheinbar großzügige Nachlässe zu gewähren. Vergleicht man dann aber den so erhaltenen Preis mit dem tatsächlichen Wert des Produktes, so stellt sich so manches vermeintliche Schnäppchen als teure Falle heraus. Rabatte wurden in der menschlichen Handelsgeschichte schon immer aus verschiedenen Gründen gewährt. Wenn auch in der Literatur weniger belegt, gibt es wohl den „Schnäppchenjäger“ ebenso lange. Ein Hinweis darauf könnte das dem englischen Schriftsteller John Ruskin zugesprochene Zitat sein:
 
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. - Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. - Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“
 
– John Rushkin, Professor für Kunst an der Universität Oxford, England (1819-1900)